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MBA Generic Management

Generic Management Teilnehmer

 

Günther Wirth, MAS, ist in der technischen Investitionsplanung bei Sappi in Gratkorn beschäftigt und Teilnehmer des MBA-Programms Generic Management 2011-2013.


http://www.sappi.com


 

•)  Würden Sie sich uns kurz vorstellen? Wie war Ihr bisheriger beruflicher Weg?

"Nach dem Besuch der HTBL für Elektrotechnik begann ich als Projektleiter und Inbetriebnehmer bei einem Anlagenbauunternehmen für die Papierindustrie. Parallel absolvierte ich an der TU Graz ein Masterstudium für Papier- und Zellstofftechnik. Seit 2006 bin ich in der technischen Investitionsplanung bei Sappi in Gratkorn beschäftigt. Zwischenzeitig betreute ich auch europaweit Großprojekte. Seit etwa zwei Jahren bin ich als Nachwuchsführungskraft zusätzlich mit diversen administrativen und Führungsaufgaben betraut. Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und habe zwei kleine Kinder."

•)  Was waren für Sie die Hintergründe nun eine Weiterbildung zu machen?

"Ich hatte schon länger den Wunsch nach einer weiteren Fortbildung im Bereich Management und Wirtschaft. Im Rahmen meiner beruflichen Entwicklung im Unternehmen stellte sich die Frage ebenso. Zusammen mit der Personalentwicklung suchten wir nach einem passenden Paket aus Inhalten und praktischer Durchführbarkeit für mich."

•)  Warum haben Sie sich gerade für das MBA-Programm "Generic Management" an der Montanuniversität Leoben entschieden?

"Der Lehrgang in Leoben hat einen hervorragenden Ruf und bietet eine für mich sehr interessante Ausrichtung. Zusätzlich ist sehr wertvoll, dass Leoben für mich tageweise erreichbar ist und ich somit auch während der Lehrblöcke jeden Tag zumindest ein wenig Zeit mit meiner Familie verbringen kann."

•)  Wie war die Reaktion Ihres Umfeldes (von Arbeitgeberseite, Familie, Freunde) auf Ihre Entscheidung?

"Meine Frau, die zur Zeit karenziert ist, unterstützt mich soweit sie kann. Nachdem ich bereits ein Studium parallel zur täglichen Arbeit absolvierte, wussten wir schon, was auf uns zukommt. Damals hatten wir allerdings noch keine Kinder und somit ist die Situation heute doch etwas komplizierter. Von Arbeitgeberseite ist grundsätzlich am wichtigsten, inwiefern eine Unterstützung vom direkten Vorgesetzten vorliegt. Glücklicherweise kann ich meine tägliche Arbeit großteils recht flexibel gestalten und solange keine Konflikte zwischen Arbeit und Studium entstehen, kann ich mir die nötigen Anwesenheitszeiten für den Lehrgang entsprechend frei nehmen. Ich habe auch viele Kollegen im Unternehmen, die mir bei Fachfragen sehr hilfreich sind. Als direkte Reaktion stellten Freunde aber auch viele Kollegen eher die verwunderte Frage, wie sich dieser zusätzliche Aufwand mit dem Alltag vereinen lässt. Generell waren die Reaktionen aber äußerst positiv."

•)  Sie sind in der ersten Phase der Ausbildung. Wir war der Start für Sie? Gibt es bereits jetzt etwas, wo Sie sagen, das gefällt besonders oder das ist besonders wichtig für Sie? Seien es Inhalte, Personen oder auch andere Erfahrungen?

"Zuallererst möchte ich die Teilnehmer selbst anführen. Vom ersten Tag an entstand ein Gefühl eines gemeinsamen Projektes, durch das man gemeinsam geht und sich gegenseitig dabei unterstützt. Irgendwie erinnert es an eine gut eingeschworene Klasse während der Schulzeit. Die fachlich sehr heterogen durchmischte Teilnehmerschaft bietet bei praktisch jedem Thema viel Potenzial für interessante Diskussionen und bereichert den Lehrgang ungemein. Bei den Inhalten machte ich die Erfahrung, dass Themen umso interessanter werden, je mehr man sich damit befasst und recherchiert. Insofern wirken die einzelnen Lehrveranstaltungen als Überblick und Appetitanreger zugleich. Außerdem ist es für mich sehr interessant, die in Leoben hoch gehaltenen Bergmannstraditionen kennen zu lernen. Die Papiermacherei ist auch sehr traditionsbehaftet und stolz auf ihre Geschichte. Insofern empfinde ich den Vergleich dieser beiden Pole sehr spannend."

•)  Was erwarten Sie sich durch die Ausbildung in beruflicher und auch persönlicher Hinsicht?

"Ich denke, dass ich mir durch den MBA ein sehr wertvolles Werkzeug erarbeite, das mir behilflich sein wird, zukünftige Herausforderungen beruflicher und auch anderer Natur zu bewältigen. Durch den Lehrgang konnte ich bereits einige sehr interessante und wertvolle Persönlichkeiten kennen lernen."

•)  Gibt es sonst noch etwas das Sie uns mitteilen möchten?

"Der Leobener MBA bietet sicher nicht die leichteste, aber mit Sicherheit eine der gehaltvollsten Möglichkeiten, eine derartige Weiterbildung zu absolvieren. Ob sich Kosten und Mühen lohnen, eine solchen Lehrgang zu besuchen, kann niemand mit Gewissheit sagen, die Wahrscheinlichkeit hierfür ist allerdings sehr groß. Jedenfalls ist es von großer Wichtigkeit, für sich selbst einen "passenden" Lehrgang zu finden, und ich denke, dass der MBA in Leoben inhaltlich ein starkes Rüstzeug für kommende Aufgaben bietet."


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